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EAP im Auftrag der Berufsgenossenschaften

Bei Arbeits- oder Wegeunfällen oder auch bei Schulunfällen sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für die Behandlung zuständig.

Für diese Patienten haben die Berufsgenossenschaften spezielle Therapie-Maßnahmen vorgesehen. Wenn die Belastbarkeit nach einem Unfall durch Heilmittelbehandlungen („Rezepte“)erreicht worden ist, können Chirurgen mit D-Arzt-Zulassung bzw. Orthopäden mit H-Arzt-Zulassung eine Erweiterte Ambulante Therapie (EAP)  verordnen.


Eine EAP-Verordnung gilt für 14 Tage, kann aber bei Bedarf um weitere Verordnungen ergänzt werden. Zuzahlungen sind hier nicht erforderlich.


Die täglichen Behandlungen finden 5 Tage wöchentlich befundabhängig für jeweils 2,5 bis 3 Stunden unter ärztlicher Leitung vor Ort statt. Nach 14 Tagen erfolgt die erneute Kontrolluntersuchung bei dem zuständigen D- bzw. H-Arzt statt, der dann bei Bedarf über eine neue EAP-Verordnung oder andere Maßnahmen befindet.


Nach Erhalt der EAP-Verordnung wird in der RehaSalus kurzfristig ein ärztlicher Aufnahmetermin vereinbart, an dem der Therapieplan vor Ort individuell entsprechend der Vorgaben des verordnenden Arztes konkretisiert wird. Auch wird sofort vor Ort die Kostenübernahme durch die zuständige Berufsgenossenschaft geklärt.


Bei einer EAP im Auftrag der BG geht es hauptsächlich um die schnellstmögliche Wiederherstellung oder zumindest Verbesserung der durch unfallbedingte Schädigungen eingeschränkten Funktionen und die Rückkehr an den Arbeitsplatz.


Hierfür bietet die RehaSalus neben der erweiterten ambulanten Physiotherapie (EAP) bei Bedarf auch eine individuell auf den Patienten zugeschnittene  arbeitsspezifische Therapie im Rahmen von Arbeitsrückkehrprogrammen mit dem Schwerpunkt Arbeitstraining, um einen möglichst fließenden Übergang in den Arbeitsprozess zu ermöglichen. Daran schließt sich die Arbeitsplatzerprobung an. Der gesamte Prozess erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Patienten, dem Arbeitgeber, dem zuständigen D-Arzt, dem zuständigen Case-Manager der BG und dem ärztlich geführten Reha-Team.


Ist eine Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz nicht möglich, erfolgt wiederum in enger Abstimmung die Prüfung weiterführender Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Umschulung).

 

 

EAP im Auftrag der privaten Krankenversicherung

 

Kann aufgrund der Schwere von orthopädischen Erkrankungen bzw. bei stattgehabter operativer Behandlung auch durch intensive Einzeltherapie der angestrebte Heilerfolg nicht erreicht werden, ist im Rahmen der privaten Krankenversicherung eine Komplexbehandlung „Erweiterte ambulante Physiotherapie“ möglich.


Die RehaSalus kümmert sich um die Kostenübernahme durch die zuständige private Krankenversicherung, falls diese noch nicht im Vorfeld geregelt worden ist.


Der Aufnahmetermin mit ärztlicher Untersuchung und Therapieplanung bei unserem Chefarzt kann jederzeit über die Reha-Planung -035938-9893103 oder die Rezeption - 035938-9893101 oder auch per Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailE-Mail vereinbart werden.


Zeitnah werden dann den individuellen und schädigungsgerechten Notwendigkeiten entsprechend die verschiedenen Elemente, die der ambulanten Rehabilitation zur Verfügung stehen, interdisziplinär umgesetzt. Dafür stehen neben einem Facharzt für Orthopädie  Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten, Masseure, Ernährungsberater, Psychologe und Sozial-Berater zur Verfügung.


Die EAP findet 3 bis 5 Mal wöchentlich, je nach Bedarf bis zu 3 Stunden/Tag statt. Die Therapiedichte und die Menge der Therapietage richtet sich nach dem Heilverlauf und den jeweiligen medizinischen Notwendigkeiten.


Das Ziel der EAP im Auftrag der privaten Krankenversicherungen ist die weitestgehende Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit in den eingeschränkten Funktionen.



letzte Änderung: 24.07.2011  |  Seite drucken